Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 14/2020

Insgesamt werden uns auch weiterhin unruhige Wochen bevorstehen. In Spanien,
Frankreich und Italien wurden die Quarantäne Maßnahmen ausgeweitet. Das hat zur
Folge, dass es immer mehr an Erntehelfern fehlt und es dadurch zu Lieferengpässen
kommen kann. Zudem verschlechtert sich durch die umfassenden
Präventionsmaßnahmen in den Packstationen die Verfügbarkeit zusätzlich. In Spanien
beeinträchtigen auch noch starke Regenfälle und extreme Temperaturschwankungen
die Lieferfähigkeit. Insbesondere beim Fruchtgemüse wird dies voraussichtlich zu
Preiserhöhungen führen. Auch bei der Zitrusernte kommt es dadurch zu
Einschränkungen. 

Aber nicht nur unsere südeuropäischen Erzeuger haben mit den
Einschränkungen zu kämpfen. Die süddeutsche Gärtnerei Schmälzle aus Sinzheim in
Baden Württemberg rechnet mit bis zu 50% höheren Kosten. Langjährige und
erfahrene Mitarbeiter aus Polen und Rumänien können durch die Grenzschließungen
nicht. Somit müssen sie sich größtenteils mit unerfahrenen deutschen Saisonkräften aushelfen, die teilweise noch nie im Gemüsebau gearbeitet haben. All das sollte auch anteilig von allen Handelspartnern mitgetragen werden.


Zu guter Letzt aber auch ein paar gute Neuigkeiten. Am Mittwoch erreicht uns die erste
Lieferung Rhabarber von der Demeter Gärtnerei Schindler aus Süddeutschland. Und
für nächste Woche rechnen wir mit den ersten regionalen Salaten von Heiko Freese
aus Rhauderfehn.



Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 13/2020

Auch im Obst- und Gemüseanbau und Handel kommt es durch das Corona-Virus nun zu spürbaren Einschränkungen. Zum einen entwickelt sich die Nachfrage sehr dynamisch. Das allein stellt manchen Betrieb schon vor Herausforderungen in der Arbeitsorganisation. In Südeuropa kommt es zudem durch Krankheitsfälle und Notstandsregelungen zu deutlichen personellen Engpässen, so dass es einigen Betrieben schlicht an den Erntehelfern fehlt und sie nicht die vollen Mengen liefern können. Auch die Logistik-Branche kommt an ihre Grenzen, wodurch sich die Frachtkosten mitunter sprunghaft erhöhen. Wir werden es nicht immer schaffen, alle Mehrkosten abzufangen. Im Laufe der Woche werden wir unter Umständen Preise anpassen müssen.

Europäische rote Zwiebeln sind ausverkauft. Gelbe Zwiebeln wird es noch ca. 1-2 Wochen aus der Region geben. Die ägyptische Ware ist in ca. 3 Wochen lieferbar. Auch beim regionalen Hokkaido-Kürbis steuern wir sicher auf das Saisonende zu, im Laufe der Woche ist auch das letzte Lager geräumt.

Süddeutsche Salate hatten wir ursprünglich für nächste Woche angekündigt, aktuell sind sie aber noch zu klein. Die Mengen in Südfrankreich gehen dem Ende entgegen, sodass es zu Lücken kommen kann. Regionale Ware startet erst in ca. 2 Wochen.

Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 12/2020

Regionaler Spinat ist schneller verfügbar als zunächst gedacht. Der erste Eingang vom Sozialen Ökohof St. Josef erreicht uns am Mittwoch. Wenn die Wettervorhersagen tatsächlich so in Erfüllung gehen wie angekündigt, könnten in 3-4 Wochen die ersten regionalen Salate lieferbar sein. Süddeutsche Ware soll in 14 Tagen schnittreif sein.

Das Apfelsortiment wird nun langsam etwas dünner. Die Sorte Topaz vom Obsthof Augustin wird im Laufe der Woche auslaufen. Bioland-Ware vom Obsthof Münch wird es noch ca. 2 Wochen geben.

Die Preise beim Fruchtgemüse ziehen fast durchgängig etwas an, da die Mengen derzeit stark nachgefragt werden. Insbesondere Paprika ist knapp, weil hier der jahreszeitlich bedingte Produktionswechsel von der spanischen Provinz Almeria nach Murcia bevorsteht. Somit freuen wir uns auf die Ware von der Kooperative BioCampo, die in 3 Wochen starten soll.

Auch im Obst- und Gemüsebereich gibt es womöglich Auswirkungen durch das Corona-Virus. Durch die Grenzkontrollen an der italienisch-österreichischen Grenze ist aktuell unklar, ob unsere Ware immer pünktlich eintrifft. Frankreich kontrolliert ebenfalls die Grenze zu Deutschland, so dass es auch hier eventuell zu Verspätungen kommen könnte.



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